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21.10.10

Der IT-Treffpunkt für den Mittelstand

Die Integration der IT-Umgebung wird für Unternehmen zunehmend zum Schlüsselfaktor des...

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06.10.10

Infooffensive des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, hat heute in Berlin eine...

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14.04.10

Mai 2010: Aktuelle Seminare "Telekommunikation"

Was der Breitbandausbau mit sich bringt

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Breitband für alle: Bringt alleine die Digitale Dividende den Durchbruch?

Städte und Gemeinden konkurrieren zunehmend darum, dass Gewerbetreibende in ihrem Bezirk ansässig werden. Ein entscheidender Standortfaktor ist mittlerweile die Breitbandinfrastruktur – vor allem im ländlichen Raum. Denn dort ist eine flächendeckende Versorgung noch lange nicht selbstverständlich.

Breitbandverfügbarkeit Neckar-Alb WNA

Die Regierung ist Vorreiter

So genannte „weiße Flecken“ gibt es bundesweit viele, auch die Region Neckar-Alb ist noch weit von der Vollversorgung entfernt. Das Land Baden-Württemberg hat deshalb im Jahr 2007 die Breitband-Initiative Ländlicher Raum gestartet. Ihr Ziel ist es, die ländlichen Räume flächendeckend mit Breitband zu versorgen und damit eine digitale Kluft zwischen den Verdichtungsräumen und dem ländlichen Raum zu verhindern.

Um dies zu erreichen, fördern Bund und Land Modellprojekte, Breitbandtrassen, also die Verlegung von Leerrohren, und Zuwendungen von Gemeinden, die diese an Netzbetreiber geben, insgesamt mit rund 53 Millionen Euro. „Baden-Württemberg steht bei der Breitbandversorgung nicht schlecht da, aber dies darf den Blick nicht dafür verstellen, dass es nach wie vor mehr oder minder große Lücken bei der Versorgung in bestimmten Regionen des Landes gibt.

Grob skizziert häufen sich diese Lücken in den Grenzregionen zu Bayern, im Bereich der Schwäbischen Alb und des Schwarzwaldes“, fasst Peter Hauk, Baden-Württembergs Minister für Ernährung und Ländlichen Raum zusammen. Bis 2010 soll für jeden Haushalt in Deutschland mindestens DSL 1000 möglich sein, so lautet des Ziel der Bundesregierung. „Ein ehrgeiziges Ziel“, stellt Hauk fest, denn die Breitbandversorgung stelle eine Aufgabe der kommunalen Selbstverwaltung dar.

Dennoch ist er optimistisch, dass es erreicht werden kann, wenn Land und Kommunen an einem Strang ziehen. „Denn der weit überwiegende Teil unserer Gemeinden hat verstanden, worum es geht: um Lebens-, Wohn- und Arbeitsqualität.“

Was bringt die Digitale Dividende?

Die technischen Möglichkeiten für den Internetanschluss sind vielseitig: Im Einsatz sind bereits DSL, Glasfaser, TV-Kabel, Stromnetz und Funk. Eine ganz neue Option ist die Digitale Dividende. Durch die Digitalisierung des Rundfunks werden Frequenzen frei, die unter anderem für die Breitbandanbindung des ländlichen Raums genutzt werden können.

Doch das Interesse an den Frequenzen ist hoch: Zum einen wehren sich die Rundfunksender, zu viele ihrer Frequenzen abzugeben, damit sie zielgruppengerechte Spartensender einrichten können. Zum anderen meldeten auch Mobilfunkanbieter ihr Interesse an diesen Frequenzen an. Ob die Digitale Dividende in Sachen Breitband zum gewünschten Erfolg führt, bleibt deshalb abzuwarten.

Zukunft "Open Access"?

Parallel zur Diskussion um die Nutzung der Digitalen Dividende wird eine weitere spannende Alternative diskutiert - allerdings weitaus weniger kontrovers. Dort, wo die etablierten Telekommunikationsanbieter nicht liefern können, weil bspw. Kosten für den Infrastrukturbau nicht aufgebracht werden können, könnte es andere Betreibermodelle geben.

Unter dem Schlagwort "Open Access" fasst man alle möglichen Kooperationen alternativer Betreiber zusammen, die diese Lücken erfolgreich füllen könnten: Energieversorger, Gasversorger, Stadtwerke könnten als Lieferanten passiver Infrastruktur (Leerrohre, Dark Fiber) attraktive Partner für kleinere Anbieter von Diensten werden.

Wichtig ist, dass diese Modelle nicht der Regulierung unterworfen werden. Dies ist auch eine der Kernforderungen der IHK-Organisation in Sachen Breitband.

Zukunft "Open Access"